Katzenspielzeug – Do it yourself!

Gerade bei domestizierten Hauskatzen, die nicht regelmäßig Auslauf in die freie Wildbahn erhalten, ist es wichtig, ihnen ausreichend Möglichkeiten zum Spiel und Kampf zu bieten. Das hält sie fit, schärft ihre Sinne und macht sie ausgeglichener.

Basteln Sie selbst das Lieblingsspielzeug Ihrer Katze!

– Egal ob sich Ihre Katze oder Ihr Kater mit Katzenspielzeug alleine beschäftigt oder zusammen mit seinem Herrchen spielt. Im Handel gibt es unzählige Gegenstände, mit denen sich Katzen austoben können, allerdings sind viele Dinge auch ganz einfach selbst zu basteln. Das spart Geld und Sie können das Spielzeug individuell auf die Bedürfnisse und Vorlieben Ihrer Katze ausrichten.

Katzenangeln, Spielhäuser und Kratzbäume

Lassen Sie dabei Ihrer Phantasie freien Lauf! Katzenangeln können Sie ganz einfach selbst mit Sisalseilen aus dem Baumarkt konstruieren. Spielhäuschen können Sie Ihrer Katze mit großen Kartons bieten, in die Sie Öffnungen als Ein- und Ausgang schneiden. Wenn Sie eine Holzleiste rutschfest zwischen zwei Stühle montieren, kann Ihre Katze darauf Balancieren üben und wird sichtlich Spaß daran haben. Knüllen Sie aus Alufolie kleine Bällchen, mit denen sie spielen kann und zimmern Sie sich Kratzbäume selbst. Anleitungen zu den unterschiedlichsten Modellen finden Sie im Internet auf diversen Seiten.

Die beste Inspirationsquelle für mögliches Spielzeug ist wohl Ihre Katze selbst. Nicht selten schleppen Katzen Gegenstände, die sie als interessant empfinden, von selbst an und daran können Sie ablesen, was ihnen Spaß bringt. Achten Sie nur darauf, keine zu spitzen oder scharfen Materialien zu verwenden und bei Spielzeug mit Seilen und Schnüren sollte man immer aufpassen, dass sie sich nicht verheddern und sich nicht selbst strangulieren.

Katzenbrunnen basteln

Gute Katzenbrunnen wie der Keramik-Brunnen von Miaustore können Teuer sein. Allerdings können Sie sich mit einer Aquarien Pumpe und etwas Kreativität einen eigenen Brunnen Basteln. Hier eine Anleitung:

 

Was willst Du mir sagen, Kätzchen?

Die Kommunikation von Hauskatzen verläuft über unterschiedliche Signale: dabei können sie ungefähr hundert unterschiedliche Laute von sich geben. Das klassische Miauen ist ebenso typisch wie das Knurren und Fauchen, wenn sie sich in Gefahr befinden. Katzen verfügen über ein umfangreiches Repertoire subtiler Verhaltensweisen und kommunizieren so mit Mensch und anderen Tieren oder Artgenossen. Nur was signalisieren die jeweiligen Laute genau und was bedeuten sie für der Katzen Umwelt?

Miauen

Die Körpersprache verrät: Diese Katze ist auf der Lauer

Das lautmalerischste Signal von Katzen ist das Miauen. Kinder verwenden diesen Laut oftmals als Synonym zur Bezeichnung des Haustiers, bis sie den richtigen Begriff „Katze“ in ihrem Wortschatz aufnehmen. Denn das Miauen ist für die Katzen sehr repräsentativ und Katzen geben es in allen möglichen Gemütslagen von sich: wenn sie grüßen, wehklagen oder die Aufmerksamkeit ihrer Umwelt auf sich ziehen wollen. Domestizierte Hauskatzen miauen häufiger als jene in freier Wildbahn, da sie dadurch von Feinden gehört und geortet werden könnten, was eine umgängliche Gefahr darstellt. Während das Miauen bei Katzen im Babyalter noch als hoher quietschender Ton erklingt, vertieft sich der Ton mit zunehmendem Alter immer mehr.

Fauchen und zischen

Fühlen sich Hauskatzen bedrängt oder in Gefahr, geben sie zischende und fauchende Laute von sich, um ihren Gegenüber auf ihre Aggressivität aufmerksam zu machen und ihn zu warnen. Werden diese Warnlaute ignoriert, kann das Kätzchen zuschlagen und mit ausgefahrenen Krallen Tatzenschläge erteilen.

Schnurr, Schnurr

In den unterschiedlichen Gemütslagen schnurren Katzen immer gerne. Sei es, wenn sie sich bedrängt fühlen oder aber auch als Ausdruck des Wohlbefindens und der Zufriedenheit. Elterntiere signalisieren ihren Katzenjungen durch Schnurrlaute, dass alles in Ordnung ist und der Familie keine Gefahr drohe.

Das Schnurren kommt scheinbar durch Vibration der Stimmbänder beim Ein- und Ausatmen zustande oder durch Schwingungen in den Lungen zustande. Aktuell haben Tierforscher einen neue Hypothese über die Schnurrlaute aufgestellt: sie seien möglicherweise Ergebnis rhythmischer Impulse aus dem Kehlkopf der Katze.

Miezekatze auf Platz eins!

Das beliebteste Haustier der Deutschen ist die Hauskatze. In rund 7,9 Millionen deutschen Haushalten leben eine oder mehrere Katzen – Hunde hingegen in nur rund 5 Millionen Haushalten.
Im Vergleich zum Jahr 2005 ist die Anzahl der in Deutschland lebenden Hauskatzen um stolze 24 Prozent gestiegen, was für eine weiter ansteigende Tendenz spricht. Die Deutschen scheinen Kuschler und Schmuser zu sein, wenn sich so viele eine Hauskatze halten.

Lebensraum der Hauskatzen

Katzen können an vielen Orten Schlafen

Hauskatzen leben mit uns Menschen in Wohnungen und Häusern. Früher waren sie als Mäusefänger auf Bauernhöfen unterwegs und streunen auch heute noch gerne auf Wiesen, in Wäldern und Gärten umher. Ansonsten halten sie es aber oft auch gut in Wohnungen mit ihren Herrchen und Frauchen aus. Je kleiner die Wohnung ist, desto mehr sollten die Halter auf eine katzengerechte Umgebung achten. Die Haustiere brauchen einen festen Futterplatz, einen festen Ort für das Klo, ruhige Schlafplätze, eine Kratzmöglichkeit sowie genügend Raum zum Spielen, Verstecken und Klettern. Mehr zur ursprünglichen Herkunft unserer Vierbeiner gibt es hier.

Wachstum und Körpergröße

Bis zu welcher Körpergröße Hauskatzen heranwachsen, hängt überwiegend von den klimatischen Bedingungen ihres Lebensraums ab. In kälteren Regionen werden sie meist etwas größer als in wärmeren Gegenden. Auch wenn Hauskatzen ausschließlich in Wohnungen gehalten werden, bleiben sie tendenziell etwas kleiner als frei laufende Artgenossen. Dennoch haben sie alle einen wohl proportionierten Körper, mit den sie enorme Leistungen erbringen können. Durch ihre kräftige Muskulatur springen sie sehr hoch und laufen gerne sehr schnell.

Multinationale Kätzchen

Je nach ihren Lebensbedingungen entwickeln sie eine individuelle Körperform und Farbe ihres Fells. Ursprünglich waren sie in Europa, Asien und Afrika beheimatet und wurden erst nach und nach durch den Menschen auf andere Kontinente gebracht, wo sie sich mit den dortigen Bedingungen arrangieren und heimisch werden. Multinational also, unsere Kätzchen!

Der Trend geht immer mehr von klassischen Katzennamen weg

Während die klassischen Katzennamen wohl immer noch Muschi, Susi, Minka und Mimi sind, nimmt der Anteil an exotischer und moderner Namensgebungen immer weiter zu. Herrchen wählen die Namen für ihre Katze und ihren Kater aus den Bereichen der Musik, Kunst, Kultur, Gastronomie und sagen durch Katzennamen meist mehr über sich als das Tier aus.

Im Internet gibt es unzählige Plattformen, in denen alle Katzennamen alphabetisch aufgelistet sind. Und: Darunter findet sich wirklich jeder noch so skurrile Name. Als langweilig gilt schon fast, wenn man die Katze „nur“ nach ihrem Aussehen (Bianca, Blacky, Piccola, Flecki, Pünktchen) oder ihrem Charakter (Sweety, Softy, Sleepy) benennt.

 

 

Katze Vronerl und Kater Picasso

Traditionsbewusste Katzenbesitzer stehen nach wie vor auf gute altdeutsche Namen wie Waldemar, Erna, Günther, Berta und Gundel; dialektale Varianten sind vor allem im süddeutschen Raum mit Vronerl, Bertl, Resi und Seppl vertreten. Kulturfreunde schreien mit Mozart, Schiller und Shakespeare nach ihrer Katze und Kunstinteressierte greifen gerne auf Namen wie Miró, Picasso und Michelangelo zurück.

Aktuell hoch im Trend stehen Katzennamen nach prominentem Vorbild: entweder aus der Musikbranche (Lady Gaga, Eminem), dem Sport (Zidane, Beckenbauer) oder der edlen Mode (Gucci, Boss, Prada). Ob man dem Haustier mit einem Namen wie „Kater Mango“ oder Kater „Big Mäc“ eine Ehre erweist, bleibt allerdings fraglich. Der Phantasie sind eben keine Grenzen gesetzt…

Zitatensammlung

Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun. -Kurt Tucholsky, 1890 – 1935

… dann die wunderbare Gabe, durch das einzige Wörtchen »Miau« Freude, Schmerz, Wonne und Entzücken, Angst und Verzweiflung, kurz alle Empfindungen und Leidenschaften auszudrücken. Was ist die Sprache der Menschen gegen dieses einfachste aller einfachen Mittel, sich verständlich zu machen ! -Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, 1776 – 1822

Jedes Katzentier ist ein Meisterstück der Natur-Leonardo da Vinchi

Man kann sich einen Hund halten, aber Katzen halten sich Menschen, denn sie betrachten sie als brauchbare Haustiere. -Jenny de Vries

Katzen leben nicht mit dir, sie verweilen bei dir! -Pam Brown

Wenn mich meine Katze anschaut, sehe ich ihre Augensterne leuchten und funkeln. Es hat etwas, was mich bewegt und unter Probe stellt. -Anais Haupt

Wer die Katze ins Wasser trägt, der trägt sein Glück aus dem Haus. -Deutsches Sprichwort

atzen, diese Wesen, haben die unmenschliche Geduld der Erde; das ist ein Jahr, was für den Menschen nur eine Sekunde. -Christian Morgenstern, 1871 – 1914

Wenn sich eine Katze wohlfühlt, kann sie ein unbeschreibliches Geräusch in ihrer Kehle rollen lassen. Es ist eines der schönsten Geräusche der Welt und man nennt es Schnurren. -Elke Heidenreich

Warum machen die Katzen so viel Lärm bei der Liebe? Ich halte das für akustischen Exhibitionismus. -Norman Mailer, *1923

Für eine Katze gibt es keinen triftigen Grund, einem anderen Tier zu gehorchen, auch wenn es auf zwei Beinen steht. -Sarah Thompson