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Katzenliebe – Der Katzenblog aus Liebe zur Katze und Kater

Was willst Du mir sagen, Kätzchen?

05.07.10

Die Kommunikation von Hauskatzen verläuft über unterschiedliche Signale: dabei können sie ungefähr hundert unterschiedliche Laute von sich geben. Das klassische Miauen ist ebenso typisch wie das Knurren und Fauchen, wenn sie sich in Gefahr befinden. Katzen verfügen über ein umfangreiches Repertoire subtiler Verhaltensweisen und kommunizieren so mit Mensch und anderen Tieren oder Artgenossen. Nur was signalisieren die jeweiligen Laute genau und was bedeuten sie für der Katzen Umwelt?

Miauen

Katze auf der Lauer

Die Körpersprache verrät: Diese Katze ist auf der Lauer

Das lautmalerischste Signal von Katzen ist das Miauen. Kinder verwenden diesen Laut oftmals als Synonym zur Bezeichnung des Haustiers, bis sie den richtigen Begriff „Katze“ in ihrem Wortschatz aufnehmen. Denn das Miauen ist für die Katzen sehr repräsentativ und Katzen geben es in allen möglichen Gemütslagen von sich: wenn sie grüßen, wehklagen oder die Aufmerksamkeit ihrer Umwelt auf sich ziehen wollen. Domestizierte Hauskatzen miauen häufiger als jene in freier Wildbahn, da sie dadurch von Feinden gehört und geortet werden könnten, was eine umgängliche Gefahr darstellt. Während das Miauen bei Katzen im Babyalter noch als hoher quietschender Ton erklingt, vertieft sich der Ton mit zunehmendem Alter immer mehr.

Fauchen und zischen

Fühlen sich Hauskatzen bedrängt oder in Gefahr, geben sie zischende und fauchende Laute von sich, um ihren Gegenüber auf ihre Aggressivität aufmerksam zu machen und ihn zu warnen. Werden diese Warnlaute ignoriert, kann das Kätzchen zuschlagen und mit ausgefahrenen Krallen Tatzenschläge erteilen.

Schnurr, Schnurr

In den unterschiedlichen Gemütslagen schnurren Katzen immer gerne. Sei es, wenn sie sich bedrängt fühlen oder aber auch als Ausdruck des Wohlbefindens und der Zufriedenheit. Elterntiere signalisieren ihren Katzenjungen durch Schnurrlaute, dass alles in Ordnung ist und der Familie keine Gefahr drohe.

Das Schnurren kommt scheinbar durch Vibration der Stimmbänder beim Ein- und Ausatmen zustande oder durch Schwingungen in den Lungen zustande. Aktuell haben Tierforscher einen neue Hypothese über die Schnurrlaute aufgestellt: sie seien möglicherweise Ergebnis rhythmischer Impulse aus dem Kehlkopf der Katze.

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