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Katzenliebe – Der Katzenblog aus Liebe zur Katze und Kater

Katze oder Hund?

11.11.10

Es gibt viele Arten, eine Gruppe Menschen in zwei Lager zu spalten. Kaffee oder Tee, Schokolade oder Weingummi, Erdbeeren oder Kirschen? Und eine davon ist auf jeden Fall auch die Frage danach, ob der Mensch Hunde oder Katzen bevorzugt. Doch was sagt das eigentlich wirklich aus und gibt es nicht auch Menschen, die beide Tiere lieben?

Schnurren oder Winseln

Wenn die Tiere noch klein sind, sind sie alle niedlich. Sie kriechen noch mehr oder weniger auf dem Teppich herum, spielen und futtern was das Zeug hält und stoßen Geräusche aus, die bei beiden Gattungen eher an Vogelpiepsen erinnern als an Bellen oder Miauen. Kleine Welpen und kleine Kätzchen bringen wohl jeden Menschen in Verzückung und entlocken ihm ein “Oh wie süüüß!”. Doch wenn die Tiere älter werden, entwickeln sie ihre arttypischen Verhaltensweisen und spätestens dann scheiden sich die Geister. Wer in Zukunft einen Kratzbaum in sein Wohnzimmer stellt oder mit einem Hundegeschirr erste Gassi-Gehversuche macht, ist eine Typfrage. Die Diskussion darüber welches Tier “besser” ist, ist dabei vollkommen müßig, doch schaut man sich im Netz um, werden darüber ganz schön hitzige Debatten geführt. Außerdem scheint es auch regelrechte Hunde- oder Katzenhasser zu geben, die wirklich nur die eine Art mögen und die andere auf den Tod nicht ausstehen können. Was kann das im Hinblick auf den Menschen wohl bedeuten?

Unabhängigkeit oder Abhängigkeitsverhältnis

Katzen sind sehr freiheitsliebende Wesen. Sie können sehr freundlich und verschmust sein, aber meist geht es dann darum, lediglich ein paar Streicheleinheiten abzugreifen oder den zweibeinigen Dosenöffner zur Aktion zu bewegen. Wenn sie keine Lust auf menschliche Gesellschaft haben, ignorieren sie Herrchen oder Frauchen einfach und gehen ihrer Wege. Ihre Freiheit verteidigen sie auch mit Fauchen und Kratzen, wenn es denn gerade nötig ist. Gerade die freiwillige Zuneigung, die ein Katze zeigt, macht die Liebesbekundungen des Tiers so besonders für den Katzenliebhaber. Hunde sind dagegen etwas weniger wählerisch. Wer freundlich zu ihnen ist und vielleicht sogar noch etwas zu essen für sie hat, der kann sich meist schon sicher sein, dass der Hund mit dem Schwanz wedelt und schlagartig Vertrauen gefasst hat. Außerdem kann ein Hund ein richtiger Kamerad sein, der einem hilft, mit einem zusammen Sport treibt oder spielt. Er kommt überall mit hin und ist ein treuer Freund. Das schätzen die Hundetypen an ihm und hängen meist ein Leben lang an ihrem Hund wie an einem Familienmitglied. Eine Katze lebt dagegen meist unter “ferner liefen” in einem Haushalt und sucht sich selbst eine auserwählte Bezugsperson. Nicht selten verlassen Katzen auch ihren Haushalt und suchen sich einfach ein neues Zuhause, z.B. bei der Nachbarin, die das bessere Futter hat.

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