Weihnachten steht vor der Tür – und so manch Katzenbesitzer wird bestimmt auch für seinen kleinen Liebling ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen. Es muss ja nicht gleich ein mit Brokat bezogenes Katzensofa oder ein strassbesetztes Halsband sein. So manche Samtpfote würde sich bestimmt schon über einen ordentlichen Kratzbaum oder ein neues Körbchen freuen.
Spielzeug macht Stubentiger glücklich
Auf dem Markt für Tierbedarf scheinen der Fantasie findiger Hersteller keine Grenzen gesetzt zu sein: Neben exklusiven Futterkreationen mit weißem Thunfisch oder Wachteleiern – mit Verlaub, das liegt ja meist nicht mal bei Herrchen oder Frauchen auf dem Teller – oder Ruhekissen, die sich in der Mikrowelle vorwärmen lassen, gibt es durchaus sinnvolle Neuheiten. Für spielwütige Stubentiger sind zum Beispiel Gummiringe mit quietschbunten tanzenden Kunstmäusen ein witziges Geschenk für den Gabentisch. Eine neue Fellmaus tut’s in den meisten Fällen natürlich auch – je nachdem, wie anspruchsvoll die Katze ist. Vor allem Katzen, die drinnen gehalten werden, freuen sich über Spielzeug – fehlen ihnen doch echte Mäuse, die sie jagen, oder Bäume, die sie erklimmen oder daran ihre Krallen schärfen können. Grundsätzlich lässt sich zwischen zwei Arten von Spielzeug unterscheiden: Spielzeug, mit dem sich das Tier alleine vergnügen kann und Spielzeug, bei dem Sie für den nötigen Spaß sorgen – die interaktive Variante sozusagen. Das kann ein kleiner Ball sein, den man der Katze zuwirft oder ein Stück Schnur oder elastisches Gummiband, dem der Vierbeiner hinterherjagen kann. Natürlich finden Katzen auch Sachen toll, die per se gar kein Spielzeug sind. Papiertüten zum Beispiel oder Pappkartons.
Gesunde Ernährung hält fit
Weihnachten hin, Geschenke her – neben Futter, Pflege, viel Liebe und Spielzeug brauchten manche Katzen, vor allem ältere Tiere, unter Umständen auch Nahrungsergänzungsmittel. Diverse Leckerlis, Pasten und Tabletten versorgen die Katze mit allen wichtigen Nährstoffen und schützen sie vor möglichen Mangelerscheinungen. Aber was oder wie viel braucht meine Katze wirklich? Welche Nährstoffe sind bereits im Futter enthalten und welche möglicherweise sogar gefährlich? Erst mal ist es wichtig zu wissen, dass Katzen das Enzym fehlt, welches Beta-Carotin in Vitamin A spaltet. Vitamin A ist wichtig für Zähne, Augen, Knochen, Schleimhäute, Magen und Darm. Katzen sind als auf dieses Vitamin angewiesen. Auf dem Futter kann man die Inhaltsstoffe genau nachlesen, aber mittlerweile enthalten die meisten Produkte ausreichend Fett, Eiweiß, Mineralstoffe und eben auch Vitamin A – das wurde in zahlreichen Tests nachgewiesen. Mittlerweile gibt es ja verschiedene Futter für Katzen verschiedenen Alters, Gesundheits- und Lebensumstände. Es gibt Katzenfutter für junge Katzen, erwachsene Katzen und ältere Katzen und es gibt Katzenfutter für reine Wohnungs- oder Draußenkatzen. Alle Hersteller dieser speziellen Katzenfutter geben die genaue Zusammenstellung an. Die Vitamine E und C sind ebenfalls wichtig wie bereits genannte Mineralstoffe. Dazu gehören Calcium und Phosphor, Natrium, Chlor und Kalium. Zu guter Letzt wären da noch die Proteine, für Katzen der wichtigste Ernährungsbestandteil. Da die gängigen Fertigfutter aus dem Supermarkt alle nötigen Mineralstoffe und Vitamine in ausreichendem Maß enthalten, sind Nahrungsergänzungsmittel bei der normalen, sprich gesunden, Katze nicht erforderlich. Allerdings ist in vielen Fertigfuttern zu wenig Taurin enthalten. Da eine Überdosierung höchst unwahrscheinlich ist – kleine Überschüsse scheidet der Körper einfach wieder aus – kann es nicht schaden, dem Katzenfutter Taurin hinzuzufügen. Aber Vorsicht mit Vitamin A: Hier kann eine Überdosierung zu Gelenkbeschwerden führen. Ob das Katzenfutter nun wirklich das richtige für die Katze ist, kann man leicht überprüfen. Nach der Fütterung über längere Zeit sollte man auf Folgendes achten: Glänzt das Fell? Ist die Katze gesund, munter, spielt und bewegt es sich gerne? Mangelernährung wie auch Überfütterung machen sich bei Katzen erst nach Wochen oder Monaten bemerkbar, daher sollte das Verhalten der Katze über einen langen Zeitraum hinweg im Auge behalten werden.
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